Künstliche Intelligenz wird häufig als neutrale Zukunftstechnologie inszeniert – tatsächlich jedoch spiegelt und verstärkt sie gesellschaftliche Ungleichheiten. Der Vortrag zeigt auf, wie algorithmische Systeme Diskriminierung entlang von Geschlecht, Herkunft, Klasse und weiteren sozialen Kategorien reproduzieren und legitimieren. Anhand aktueller Beispiele aus generativer KI, automatisierten Entscheidungs-systemen und digitaler Gewalt wird deutlich, dass es sich dabei nicht um technische Fehlfunktionen, sondern um strukturelle Machtprobleme handelt. Ziel ist es, ein reflektiertes Verständnis zu fördern und konkrete Ansatzpunkte aufzuzeigen, um Diskriminierung durch KI sichtbar zu machen und ihr wirksam zu begegnen.
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