Mehr Wasser für morgen - Ideen, die im Garten beginnen
mit Heike Boomgarden und Werner Ollig
Foto von Klaus-Peter Kappest
In vielen Regionen bildet sich heute deutlich weniger neues Grundwasser als noch vor einigen Jahrzehnten. Kürzere Winter, steigende Temperaturen und häufigere Dürreperioden führen dazu, dass in heißen Sommern mehr Wasser verbraucht wird, während gleichzeitig weniger davon im Boden versickert. Dadurch geraten immer mehr Gebiete unter Druck.
Da der größte Teil unseres Trinkwassers aus Grundwasser stammt und natürliche Wasserspeicher wie Auen, Moore und humusreiche Böden vielerorts geschädigt sind, braucht es neue Wege im Umgang mit Wasser – auch im eigenen Garten. Der Vortrag „Wasser pflanzen“ zeigt, wie Entsiegelung, kluge Regenwasserführung und Gärten als Wasserspeicher – etwa durch das Raingarden-System – helfen können, Wasser zurückzuhalten und die Landschaft widerstandsfähiger zu machen. Mehr Wasser für morgen beginnt im Kleinen – und wächst im Garten.
Ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klimaschutz in der Verbandsgemeinde Weißenthurm in Zusammenarbeit mit der vhs der Verbandsgemeinde Weißenthurm.