RGZ/VAT

Archäologie von ungeahntem Ausmaß –
Die römischen Töpfereien von Speicher und Herforst


Seit mehr als 150 Jahren ist in der Archäologie bekannt, dass 30 Kilometer nördlich der römischen Kaiserresidenz Trier ein Töpferzentrum von europäischem Rang bestand. Ungeheure Mengen an Keramik wurden dort vom 2. bis in das 5. Jahrhundert produziert. Bei Geländebegehungen im Wald und auf freiem Feld wird noch heute das Ausmaß der Produktion deutlich. Der unebene Boden, Steinansammlungen und Massen an Keramikscherben zeigen, dass die Töpfereien dicht unter der Oberfläche liegen. Im Lauf der Zeit sind mehr als 30 größere Werkstattkomplexe, immer bestehend aus mehreren Gebäuden, Öfen und Tongruben, entdeckt worden, die sich auf einer Fläche von mehr als 6 km2 verteilen. Doch wegen seiner großen Ausdehnung konnte das Töpferzentrum trotz vieler Fundbeobachtungen und Ausgrabungen nie umfassend untersucht werden. Dies möchte das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz und Mayen nun ändern - zusammen mit der Landesarchäologie Trier, der Universität Frankfurt und dem Ludwig Boltzmann-Institut in Wien. Erste Untersuchungen haben bereits jetzt Spektakuläres erbracht.





Teilnahme kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


1 Abend, 20.11.2018
Dienstag, 18:00 - 19:00 Uhr
1 Termin(e)
Dr. Angelika Hunold (VAT/RGZM)
Dr. Holger Schaaff (VAT/RGZM)
Benjamin Streubel, M.A. (VAT/RGZM)
182-1106
Verbandsgemeindeverwaltung Großer Sitzungssaal, Kärlicher Straße 4, 56575 Weißenthurm
kostenfrei
Belegung: