Bedürfnis oder Bedarf!? – Grenzen wahrender Umgang in der Krippe leben Teil der Reihe Freshup für Fachkräfte für Frühpädagogik
Teil der Reihe Freshup für Fachkräfte für Frühpädagogik
Für pädagogische Fachkräfte aus dem Krippenbereich besteht ebenfalls die Möglichkeit an der Fortbildung teilzunehmen.
Neben der Vermittlung fachwissenschaftlicher Inhalte in Bezug zu entwicklungspsychologischen Grundlagen, soll hier die Möglichkeit des kollegialen Austauschs sowie der Fallbesprechung bestehen.
23.04.26 Bedürfnis oder Bedarf!? –Grenzen wahrender Umgang in der Krippe leben
Katharina Lörsch, B.A.
Innerhalb der pädagogischen Arbeit in der Krippe ist ein feinfühliger Umgang, beziehungsvolle Interaktion und sicherheitsherstellender/ regulierender Körperkontakt (tragen, wiegen, auf dem Schoß sitzen) zwischen der Fachkraft und dem einzelnen Kind von besonderer Bedeutung. Häufig entstehen in diesem Kontext Uneinigkeiten darüber, wie viel Kontakt und Nähe genug ist, in welcher Form Kindern Grenzen aufgezeigt bekommen müssen, welche spezifischen Verhaltensweisen z.B. beim Essen und Schlafen akzeptiert werden.
Neben einer sich unterscheidenden Haltung wirken auch Faktoren wie entwicklungspsychologisches Wissen, Personalmangel und Überforderung auf Fachkräfte in Krippen ein. Nicht selten kommt es im Krippenalltag zu Verhaltensweisen von pädagogischen Fachkräften, die Grenzen von Kindern subtil bis deutlich erkennbar überschreiten. Die Unsicherheit im Umgang mit solchen Situationen ist groß, wenn gleich die Regelungen zum Kinderschutz in Institutionen strukturell präzise geregelt sind.
Folgende Schwerpunkte werden in der Fortbildung aufgegriffen:
• Bedürfnisse & Bedarfe • Nähe & Distanz • grenzwahrender & grenzüberschreitendes Verhalten • Grenzverletzungen wahrnehmen & handeln • Anregungen für grenzwahrenden Umgang in Krippe